Gesundheitliche Wirkungen des Trampolinschwingens

Der Ärztliche Leiter der Akademie für Ganzheitsmedizin Heidelberg, Gert Dorschner - Facharzt für Allgemeinmedizin, Notfallmedizin, Naturheilverfahren, Akupunktur, Ernährungsmedizin, Klassische Homöopathie - hat die besonderen gesundheitlichen Wirkungen des Trampolinschwingens in Wort und Bild für Sie zusammengefasst:

Wer 10 Minuten auf dem Trampolin trainiert, erreicht genauso viel, wie mit 30 Minuten Laufen. Man hat also beim Trampolinschwingen bei gleicher Belastung den höheren Trainingseffekt.

Trampolinschwingen ist für den Körper dreimal effektiver und gesünder als Joggen - und zudem schont es die Gelenke!

Fast jedes Training bedeutet im Prinzip überwinden der Schwerkraft / Anziehungskraft. Eine größere Schwerkraft, die auf den Planeten Jupiter z.B. elf mal größer ist, als auf der Erde, bedeutet auch einen elf mal größeren Trainingseffekt. Der große Physiker Albert Einstein hat herausgefunden, dass Beschleunigung und Verlangsamung die gleiche Wirkung haben, wie eine größere Schwerkraft. Und diese beiden kann man tatsächlich simulieren - am Besten mit einem Trampolin. Die Schwerkraft trainiert also für Sie mit. Beim Trampolinschwingen vervierfacht sich das Körpergewicht.
Für die Muskeln ist der Moment des Abhebens Schwerstarbeit, ohne dass man sich dafür sonderlich anstrengen muss.

 

Körperzelle und Trampolin


Ein Pumpeffekt, der sich positiv auf Muskeln, Knochengerüst und Stoffwechsel auswirkt.

Dies gilt auch für jede einzelne Körperzelle, deren Zellwand beim Hüpfen am unteren Ende einem erhöhten Druck ausgesetzt ist. Um dem Stand zu halten, entwickelt sie Gegendruck und kräftigt sich - so trainieren Sie nicht nur alle Muskeln, sondern auch Bindegewebe und innere Organe wie Herz, Lunge etc.
Noch heute wird das Trampolin bei der Raumfahrt eingesetzt beim Vorbereitungstraining der Astronauten fürs All: Laut einer Studie der NASA von 1980 erreicht Trampolinspringen einen 68% höheren und zudem gelenkschonenderen Trainingseffekt in Bezug auf Sauerstoffaufnahme als Jogging.

 

Trampolinschwingen ist besonders hilfreich bei folgenden Indikationen:

Gelenkserkrankungen / Osteoporose / Rücken- & Bandscheibenprobleme

Auf dem Trampolin lernen wir "Haltung bewahren". Trampolintraining verbessert unsere Haltung, indem wir durch das Auf und Ab die Rückenmuskulatur trainieren. Durch das nötige Ausbalancieren erhalt man eine aufrechte Wirbelsäule. Im Gegensatz zum Laufen schont das Trampolinschwingen Wirbelsaule, Bandscheiben und Gelenke. Der schnelle Wechsel zwischen Be- und Entlastung beim Schwingen wirkt sich besonders positiv auf den Stoffwechsel von Knochen und Bandscheiben aus. Im Moment des Abhebens entlasten wir die Bandscheiben und die Gelenksknorpel. Diese können sich wieder besser mit Nährstoffen versorgen.
⇒ So bauen wir unsere Knochen und Knorpel wieder auf.

 

Koordinations-& Gleichgewichtsstörungen und Multiple Sklerose

Hüpfen hält Sie "im Gleichgewicht"
Trampolinschwingen ist ein optimales Training für die allgemeine Geschicklichkeit, Balance und den Gleichgewichtssinn. Es fordert das Raum- & Lageempfinden und eine genaue Bewegungskoordination der Muskeln sowie die Stabilität im Körper für eine bewusste Körperbeherrschung
⇒ So vermeiden wir Stürze und Verletzungen im Alltag. Speziell die Symptomatik von MS-Patienten verbessert sich deutlich durch die Interaktion und das Training der Koordination beider Gehirnhälften.

Herz-Kreislauf- & Muskelschwäche

Intensives, aber schonendes Herz-Kreislauftraining durch Trampolinschwingen.
Beim Trampolinschwingen werden alle Muskeln des Körpers beansprucht, ohne dass wir sie bewusst bewegen müssen.
Fünfminütiges Trampolinschwingen entspricht etwa einem 1000-Meter-Lauf
⇒ So verbessern Ihre Fitness, Ausdauer und Kraft ohne Gefahr der Überlastung!

Lungenerkrankungen

Mal so richtig "Luft ablassen"...
Durch das Hüpfen wird alte Luft aus den Lungen gepresst und die Atmung vertieft
⇒ Verbesserte Sauerstoffzufuhr


Venenleiden - z.B. Krampfadern

Schon leichtes Gehen auf dem Trampolin regt die Venenpumpe an
Venöses Blut wird zurück zum Herzen gepumpt
⇒ Vorbeugung von Krampfadern

 

Entwicklungs-Verzögerungen und Autismus

Hüpfen statt Abkapseln
Durch die harmonische Aktivierung beider Hirnhälften ist Trampolinschwingen eine der effektivsten Therapien bei Autismus und ähnlichen psychomotorischen Entwicklungsstörungen. Auf spielerische Weise verbessert sich die Beziehungs- und Kommunikationsfähigkeit, zwanghafte Stereotypien werden abgebaut und es wird ein
⇒ normales Verhältnis zur Umwelt wieder hergestellt.


Konzentrationsstörungen / ADS = Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom

Durch das Trampolinschwingen werden wir entspannter und "schlauer"
Der Wechsel zwischen Schwerkraft und Schwerelosigkeit verbessert die Interaktion zwischen beiden Gehirnhälften.
⇒ Trampolinschwingen erhöht die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit

 

Stresskrankheiten - z.B. Tinnitus - sowie Depressionen & Angststörungen

Auch die Psyche erhält einen "Kick"
Wir bekommen gute Laune, Mut und Selbstvertrauen
Das Hüpfen setzt Serotonin und Endorphine frei, die Glückshormone des Körpers. Hüpfen wirkt erfrischend und entspannend auf Körper & Geist. Erleben Sie es selbst:
⇒ Wir fühlen uns nach dem Trampolinschwingen erfrischter und konzentrierter.

Übergewicht

Auf dem Trampolin fühlen wir uns "leichter"
Durchs Hüpfen regen wir fettverbrennende Enzyme an und fühlen uns auch langfristig "leichter"
⇒ die "Pfunde purzeln"

 

Immunschwäche, Lymphstau & Stoffwechselerkrankungen

Hüpfen bringt unser Immunsystem "in Schwung"
Schon lockeres Springen bringt unsere Lymphe zum Fließen: Körpergifte und Stoffwechselschlacken können leichter abtransportiert werden
⇒ Unser Immunsystem wird gestärkt und der Stoffwechsel angeregt.